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Drei Lok-Tore in sechs Minuten

Quelle: Leipziger Volkszeitung vom 17.09.2011

Probstheidaer drehen Oberliga-Spiel gegen Piesteritz und gewinnen noch 3:1

Genau 241 Minuten litt der 1. FC Lok im Plache-Stadion unter Ladehemmung, dann fielen die Tore wie reife Früchte: Innerhalb von nur 360 Sekunden machten die Probstheidaer gestern Abend aus einem 0:1 ein 3:1 über Grün-Weiß Piesteritz und feierten nach dem 4:0 in Erfurt den zweiten Oberliga-Sieg in Folge.
Lange ging gar nichts, dann alles ganz schnell. Als Benedikt Seipel den ersten Heimtreffer der Saison erzielt hatte (61.), brachen bei den bis dahin bärenstarken Gästen die Abwehrdämme - und Lok schoss sich mit Urgewalt den Frust von der Seele. Der eingewechselte Andreas Streubel (63.) und Benjamin Fraunholz (67.) legten sofort nach, entfachten Jubelstürme bei den 2656 Zuschauern und ließen Mike Sadlo aufatmen. "So eine Aufholjagd habe ich als Trainer noch nicht erlebt", meinte der so erleichterte wie gestresste Coach, "endlich haben wir mal ein Spiel gedreht, die Truppe hat große Moral gezeigt."
Doch rundum zufrieden konnte er mit dem schwer erkämpften Arbeitssieg nicht sein. "Er ärgert mich, dass wir in der ersten Halbzeit derart ängstlich agiert haben", sagte Sadlo, "ich verstehe nicht, dass wir bei Heimspielen gehemmt und ohne Selbstvertrauen auftreten."
Für seinen Kollegen Uwe Ferl war es ein bitterer Abend. "Wir waren auf Augenhöhe und eine Stunde lang die klar bessere Mannschaft, haben uns aber mit Schlafeinlagen selbst um den Lohn gebracht", kommentierte der Piesteritz-Trainer den Sechs-Minuten Blackout und gestand: "Lok hat unsere Verunsicherung nach dem 1:1 eiskalt ausgenutzt."
Ferl hatte sein Aufsteiger-Team taktisch glänzend eingestellt. Die Gäste störten früh, verengten die Räume, erstickten mit aggressivem Pressing die ideenlosen, halbherzigen Lok-Angriffe im Keim und konterten mehrfach gefährlich über den kaum zu stoppenden Ladislav Stefke. Als dieser in der 41. Minute Tim Hebsacker bediente, hatte Martin Dolecek im Probstheider Kasten keine Chance. "Wir haben bewiesen, dass wir guten Fußball spielen können", meinte Ferl. Und hätte der völlig frei stehende Mathias Niesar kurz vor dem Pausenpfiff eine Stefke-Flanke nicht neben das Tor geköpft, sondern zum 0:2 verwertet, wäre Lok wohl kaum noch zurückgekommen. "Das war der Knackpunkt", stöhnte Ferl.
Sadlo aber hielt eine geharnischte Kabinenpredigt, seine Mannschaft wurde mutiger, druckvoller. Der agile und von den Fans mit "Dieter"-Sprechchören gefeierte Djibril N'Diaye scheiterte noch am Gäste-Keeper (52.), dann setzte Seipel einem scheinbar aussichtslosen Ball erfolgreich nach, dann zeigte Lok plötzlich attraktive Kombinationen, kochte die Kulisse, nahm das Schicksal für Piesteritz seinen Lauf. "Der Ausgleich war wie ein Energieschub für uns", staunte Seipel, "wir haben gesehen, was mit den tollen Fans im Rücken möglich ist." Und in dieser Saison sollte für Lok noch einiges möglich sein. "Wir können jetzt erst mal in Ruhe weiterarbeiten", freute sich Sadlo.


von Steffen Enigk


Lok: Dolecek - Schuster, Krug, Saalbach, Werner - Bachmann (55. Streubel), Seifert, Racko (46. Masek), Seipel - Fraunholz (79. Mende), N'Diaye.

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Tabelle

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